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Fußpilz und Stechwarzen

Beide Erkrankungen treten besonders zwischen den Zehenzwischenräumen und den Fußsohlen auf. Bei Fußpilz jucken die betroffenen Stellen stark und es kommt zu Einrissen. Stechwarzen bleiben oft lange Zeit unbemerkt. Bei beiden Erkrankungen ist Fußhygiene oberstes Gebot, ebenso sind beide Erkrankungen ansteckend und es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, mit diesem Krankheitsbild öffentliche Einrichtungen wie Schwimmbäder und Sauna zu meiden. Bei Fußpilz und Stechwarzen helfen zahlreiche naturheilkundliche Maßnahmen. Allerdings möchte ich betonen, daß die naturheilkundliche Therapie, also ohne die chemische Keule, Geduld erfordert. Der dauerhafte Erfolg spricht dann für sich.

Das können Sie tun:

Fußpilz

Waschen Sie Ihre Füße 2x täglich, und trocken Sie diese danach gründlich ab. Am besten fönen Sie Ihre Füße trocken. Das verwendete Handtuch ausschließlich einmal und nur für die Füße verwenden, um eine Verschleppung im Körper zu verhindern. Das Handtuch sollte dann in die Kochwäsche. Tragen Sie atmungsaktive Socken und Schuhe, die Sie täglich wechseln sollten. Auch Sonne ist in diesem Fall Therapie und hat den Vorteil das Sie nichts kostet und oft angewendet werden kann. Lassen Sie - wann immer möglich und für Ihre Umwelt zumutbar!- mehrmals täglich Ihre Füße von der Sonne bescheinen. Spreitzen Sie dabei die Zehen, so daß auch die befallenen Zehenzwischenräume von den Sonnenstrahlen erreicht werden. Aloe Vera hemmt das Pilzwachstum. Das dickschleimige Gel der Aloe enthält feuchtigkeitsbindende und antiseptische Inhaltsstoffe. Das Gel 3-4x am Tag direkt auf die betroffenen Hautstellen auftragen.

Stechwarzen

Das Öl des Australischen Teebaumes hat stark antivirale Wirkung. Träufeln Sie dieses Öl 3x täglich direkt auf die befallenen Stellen. Achten Sie bitte darauf daß es sich dabei um das „Echte“ Melaleuca Alternifolia handelt. Achten sie auf kühle und dunkle Lagerung und stellen Sie sicher, daß es nicht terpentinartig riecht oder gar Verfärbungen aufweist. Thuja occidentalis, auch Lebensbau genannt, wirkt auf 2fache Weise. Zum einem ist die Pflanze ein Immunstimulanz, zum anderen beruhigt sie irritierte Haut und bekämpft die Warzenbildung. Benutzen Sie am Besten eine Urtinktur aus der Apotheke.

Ätherische Öle

Verschiedene Pflanzen enthalten pilzhemmende und antivirale Eigenschaften, wie z.B. Teebaumöl, Thymian und Lavendel. Geben Sie einige Tropfen des ätherischen Öles in Jojobaöl oder in Ringelblumensalbe, und massieren Sie die betroffenen Hautstellen mehrmals täglich damit ein. Sie können die Öle auch in Füßbäder oder in Umschläge geben. Mein persönlicher Favorit, auch wenn der Duft etwas gewöhnungsbedürftig ist, ist das Teebaumöl. Es wirkt antibakteriell, antiviral und fungizid, also gegen Pilze. Es ist ein wahrer Tausendsassa und sollte in keiner Hausapotheke fehlen.

Sanfte Techniken

Durch physikalische Maßnahmen, wie die Wasseranwendungen können Sie die Hautdurchblutung und damit die lokale Abwehr fördern. Ansteigende Fußbäder, eignen sich hervorragend zur allgemeinen Steigerung der Abwehrkräfte. Beginnen Sie mit körperwarmen Wasser und steigern Sie dann die Temperatur stetig, das Wasser sollte schlußendlich heiß sein, das Bad sollte ca. 20 Min. dauern. Besonders wirkungsvoll, wenn Sie das Bad mit ätherischem Öl kombinieren.

Eigenbluttherapie

Zur allgemeinen Umstimmung und Stimulierung des Immunsystems bei Abwehrschwäche kann eine mehrwöchige Eigenbluttherapie die lokale Behandlung der Warzen und des Fußpilzes sinnvoll unterstützen. Dabei wird venöses Blut entnommen und mit naturheilkundlichen Medikamenten und Sauerstoff angereichert, anschließend wird das aufbereitete Blut dem Patienten zurückgegeben.

Ich würde mich freuen, Ihnen auch dieses Mal mit meinen Tipps weitergeholfen zu haben.

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