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Tipps für die grauen Zellen, oder was tue ich dafür

Manchmal ist es wirklich zum Davonlaufen, ich bin auf dem Weg in die Küche und weiß plötzlich nicht mehr was ich eigentlich wollte . also zurück zum Ausgangspunkt und aha da ist es wieder, ...wenn man Glück hat und nicht gerade das Telefon klingelt, der Postbote schellt oder mein Sohn ruft " Mama ich muß einen Stinker". Alles schon erlebt, na dann wissen Sie ja wovon ich rede! Doch nachdem ich zum hundertsten Mal meinen Schlüssel oder noch schlimmer meinen Geldbeutel gesucht habe und nun 4 Autoschlüssel zur Sicherheit besitze ... habe ich beschlossen, dieses Chaos im Kopf muß ein Ende haben. Sinnvoll sind Bilder im Kopf, z.B. wenn ich die Post aus dem Briefkasten holen möchte, wäre das Gedankenbild Schlüssel + Brief in der Hand und zwar BEVOR ich loshetze. Auf eine Punkt gebracht lautet dieser Trick Kreativität ( Gedanke ), Orientierung ( Wo will ich hin ) Und Ausführung ( Was habe ich vor ) und das geht am besten mit Bildern. Denn unser Zentralrechner im Gehirn kann jetzt neue Fakten erfassen und wie ein Puzzle zusammenfügen, das Bild ist da und somit die logische Reihenfolge.

Die nächste Übung ist sehr einfach. Sie sitzen morgens im Auto und merken sich ein x-beliebige Auto-Nr., so diese Auto-Nr. versuchen sie auf der Heimfahrt wieder abzurufen, wem das zu einfach ist, steigert die Anzahl der zu merkenden Nummern. Auch Hausfrauen können beim Einkaufen enorm viel für sich tun, gehen sie doch mal ohne Einkaufszettel einkaufen und schauen dann was fehlt, oder besser gesagt was drin ist ohne aufgeschrieben worden zu sein. Sie werden sich wundern wie kreatriv Ihr Gehirn am nächsten Tag beim Mittagessen kochen sein muß. Und wenn wir nun schon mal beim Essen sind, sollten wir auch das Trinken nicht vergessen. Der Mensch besteht zum Großteil aus Wasser, somit auch das Gehirn. Lassen Sie es bitte nicht verdursten, sinkt der Wasserspiegel im Körper läßt auch die Leistungsfähigkeit, wie z.B. die Konzentration nach. Mindestens 2 Liter pro Tag, und zwar in Form von Wasser, Tee oder Saftschorle sollten Sie Ihrem Körper gönnen. Blitzschnell in Hochform kommen Sie auch mit Studentenfutter. Der Traubenzucker in den Rosinen ist schnell verfügbar und die Nüsse enthalten viele der nervenstärkenden B-Vitamine. Außerdem sind Rosinen noch gut für das Zahnfleisch. Sollten Sie um 11°° oder 14°° in ein Leistungstief fallen, kommen Sie mit einer Ohrläppchen-Massage und dem Ausklopfen der Thymusdrüse (sie liegt etwas oberhalb der Brust ) wieder in Hochform.

Munter macht auch das Kauen von Kaugummi, außerdem steigert es das Erinnerungsvermögen, also lassen Sie Ihre Kinder ruhig bei den Hausaufgaben Kaugummi kauen, das Lernen geht so einfacher. Der nächste Tipp geht hauptsächlich an die Männer, denn zu eng gebundene Krawatten bzw. zu eng sitzende Hemd-oder Blusenkragen drücken die Blutgefäße ab, die das Gehirn versorgen sollen. Mit dem Extrakt des Tempelbaumes auch Gingko biloba genannt lassen sich nachlassende Konzentration und Gedächtnisschwäche gut therapieren. Auch das auswendig lernen kurzer Texte oder Gedichte ist ein prima Gehirn-Jogging.

Und zum Schluß noch einen besonderen Tipp! Genießen sie die gesunde Faulheit, denn auch die Kunst des Nichts-Tuns als bewußte Auszeit, hilft dem Gehirn um in Form zu bleiben. In der Ruhe liegt die Kraft, ständiges Herumhetzen schwächt Ihre Leistungskraft und besonders die des Gehirns. Diese kleinen Zeitinseln helfen dem Gehirn sich zu regenerieren und neue Energie zu schöpfen.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Anregungen weitergeholfen zu haben.

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